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	<title>IBC SOLAR Blog</title>
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		<title>Ja zum atomstromfreien Japan!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IBC SOLAR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img class="alignright  wp-image-2347" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="Möhrstedt" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/02/Möhrstedt-200x300.jpg" alt="" width="128" height="192" />Seit Mai ist Japan erstmals seit 42 Jahren komplett ohne Atomstrom. Der letzte von 54 Atomreaktoren geht für Wartungsarbeiten vom Netz - und Japan jubelt! Der furchtbare GAU in Fukushima im März letzten Jahres hat tiefe Wunden hinterlassen. Seitdem hat der Widerstand gegen Atomstrom auch in Japan deutlich zugenommen: Mittlerweile spricht sich die absolute Mehrheit der japanischen Bevölkerung gegen die Nutzung von Atomenergie aus. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/05/udo-mohrstedt-ja-zum-atomstromfreien-japan">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/02/Möhrstedt.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-2347" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="Möhrstedt" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/02/Möhrstedt-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Seit Mai ist Japan erstmals seit 42 Jahren komplett ohne Atomstrom. Der letzte von 54 Atomreaktoren geht für Wartungsarbeiten vom Netz &#8211; und Japan jubelt! Der furchtbare GAU in Fukushima im März letzten Jahres hat tiefe Wunden hinterlassen. Seitdem hat der Widerstand gegen Atomstrom auch in Japan deutlich zugenommen: Mittlerweile spricht sich die<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/umfrage-80-prozent-der-japaner-lehnen-atomenergie-ab-a-822093.html" target="_blank"> absolute Mehrheit der japanischen Bevölkerung</a> gegen die Nutzung von Atomenergie aus.</p>
<p>Um die Stromknappheit zu überbrücken, wurden übergangweise alte Thermalkraftwerke wieder in Betrieb genommen. Das kann allerdings keine langfristige Lösung sein, da es die CO<sub>2</sub>-Emmissionen global weiter nach oben treibt, denn diese Thermalkraftwerke erzeugen CO<sub>2</sub>. Dagegen gibt es ein enormes Potential im Ausbau der Photovoltaik in Japan. Bereits über eine Millionen japanische Haushalte produzieren ihren Strom über eine eigene Photovoltaikanlage. Seit Fukushima sind die Installationen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 140 Prozent gestiegen! Das zeigt: Die Japaner wollen die Energiewende – ebenso wie wir Deutschen.</p>
<p>Jüngst hat die japanische Regierung einen überarbeiteten <a href="http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/japan-komplett-ohne-atomstrom_100007864/" target="_blank">Entwurf für die Solarförderung</a> vorgelegt, der den Ausbau von Photovoltaik schnell vorantreiben soll. Demnach sollen ab Juli Photovoltaikanlagen bis zehn Kilowatt mit umgerechnet 40,5 Cent pro Kilowattstunde für zehn Jahre vergütet werden. Im Land der aufgehenden Sonne sind damit die Aussichten für die Nutzung von Sonnenstrom vielversprechend – wir sind gespannt auf die dortigen Entwicklungen!</p>
<p>Autor: Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG</p>
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		<title>Udo Möhrstedt bekommt das Bundesverdienstkreuz &#8211;  das ehrt auch den Landkreis Lichtenfels   Von Christian Meißner</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/05/udo-mohrstedt-bekommt-das-bundesverdienstkreuz-das-ehrt-auch-den-landkreis-lichtenfels/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IBC SOLAR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inside IBC SOLAR]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/landrat300.jpg"><img class=" wp-image-2759 alignright" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="landrat300" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/landrat300.jpg" alt="" width="125" height="145" /></a>Zu den Unternehmern, die sich um die Zukunft kümmern, gehört Udo Möhrstedt. Seit vielen Jahrzehnten hat er bei uns seine Heimat und seit vielen Jahren kämpft er unermüdlich für den Erfolg der Solarenergie. Mit Erfolg. Vom Ein-Mann-Unternehmen hat er seine Firma, die IBC SOLAR AG, zu einem der weltweit führenden Systemhäuser für Photovoltaik gemacht. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/05/udo-mohrstedt-bekommt-das-bundesverdienstkreuz-das-ehrt-auch-den-landkreis-lichtenfels" target="_blank">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/landrat300.jpg"><img class=" wp-image-2759 alignright" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="landrat300" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/landrat300.jpg" alt="" width="250" height="289" /></a><strong></strong></p>
<p>Lichtenfels ist ein Landkreis voller Tradition und Energie. Bei uns gibt es bedeutende Kulturschätze und wegweisende Zukunftsunternehmen.</p>
<p>Zu den Unternehmern, die sich um die Zukunft kümmern, gehört Udo Möhrstedt. Seit vielen Jahrzehnten hat er bei uns seine Heimat und seit vielen Jahren kämpft er unermüdlich für den Erfolg der Solarenergie. Mit Erfolg. Vom Ein-Mann-Unternehmen hat er seine Firma, die IBC SOLAR AG, zu einem der weltweit führenden Systemhäuser für Photovoltaik gemacht.</p>
<p>Aber es ist nicht nur der unternehmerische Erfolg, der Udo Möhrstedt auszeichnet – es ist auch der Einsatz für das Gemeinwohl, im Großen, wie im Kleinen. Er setzt sich bei internationalen Kongressen für den Erfolg der neuen, sauberen Sonnenenergie ein, ist als Unternehmer aus dem Landkreis Lichtenfels weltweit von China über Indien bis zu den Seychellen tätig – und kümmert sich gleichzeitig um Projekte wie die Lichtenfelser Sonnentage und sein Amt als Stadtrat von Bad Staffelstein.</p>
<p>Schon längst ist die Solarenergie ein fester Bestandteil der Energieversorgung im Landkreis und ich setze mich dafür ein, dass die Erneuerbaren Energien bei uns weiter ausgebaut werden. Dass auch viele Lichtenfelser Bürgerinnen und Bürger ihre Photovoltaikanlage auf dem Dach haben, ist auch der Arbeit von IBC SOLAR zu verdanken.</p>
<p>Deswegen: Herzlichen Glückwunsch für die verdiente Auszeichnung und weiter viel Erfolg für die Arbeit. Der Landkreis wird Sie dabei unterstützen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Autor des Beitrags, Christian Meißner, ist Landrat des Landkreises Lichtenfels</p>
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		<title>Betrieb und Wartung von Photovoltaikanlagen</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/05/betrieb-und-wartung-von-photovoltaikanlagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 13:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Maier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interessantes rund um PV]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagenkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsführung PV-Anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/PV-Anlage-Liebl.jpg"><img class=" wp-image-2722 alignright" style="border: 2px solid white; margin: 2px;" title="PV-Anlage Liebl" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/PV-Anlage-Liebl-300x153.jpg" alt="" width="210" height="107" /></a>Glücklich und zufrieden ist der Betreiber einer Photovoltaikanlage, wenn sie kontinuierlich sauberen Strom erzeugt und damit gute Energieerträge liefert. Da stellt sich die Frage, welchen Aufwand man für die Anlagenkontrolle und die technische Betriebsführung betreiben soll. Dieser Beitrag behandelt Aspekte der Betriebsführung speziell für Dachanlagen bis zu einer Anlagenleistung von ca. 100 kWp. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/05/betrieb-und-wartung-von-photovoltaikanlagen">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glücklich und zufrieden ist der Betreiber einer Photovoltaikanlage, wenn sie kontinuierlich sauberen Strom erzeugt und damit gute Energieerträge liefert. Da stellt sich die Frage, welchen Aufwand man für die Anlagenkontrolle und die technische Betriebsführung betreiben soll.</p>
<p>Vor Jahren hat diese Aufgabe meist der Betreiber selbst übernommen und die monatlichen und/oder jährlichen Zählerstände überprüft und mit Vergleichsanlagen oder anderen Monats- bzw. Jahreswerten verifiziert. Bei mittlerweile ca. 25.000 MWp (ca. 700.000 Anlagen) installierter Photovoltaikleistung in Deutschland ist ein professionelles Wartungs- und Servicekonzept notwendig, damit alle Anlagenbetreiber eine optimale Anlagenfunktion sicherstellen können.</p>
<p>Dieser Beitrag behandelt Aspekte der Betriebsführung speziell für Dachanlagen bis zu einer Anlagenleistung von ca. 100 kWp.</p>
<div id="attachment_2722" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/PV-Anlage-Liebl.jpg"><img class="size-medium wp-image-2722 " style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="PV-Anlage Liebl" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/PV-Anlage-Liebl-300x153.jpg" alt="" width="300" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">PV-Anlage Liebl,. Bad Staffelstein</p></div>
<p>Eine PV-Anlage, die mittlerweile schon 20 Jahre in Betrieb ist und von IBC SOLAR bereits zweimal zum Sammeln von Erfahrungswerten untersucht wurde, ist die Dachanlage mit 1,27 kWp (Ausrichtung Südost, Neigung 45°) von Walter Liebl aus Bad Staffelstein. Diese Anlage wurde aufgrund ihres „runden“ Geburtstags bereits in einem <a href="http://www.ibc-blog.de/2012/03/staffelsteins-erste-photovoltaikanlage-wird-20-jahre-alt/" target="_blank">Blogbeitrag</a> vorgestellt. Über die 20 Jahre wurden von Seiten des begeisterten Betreibers und Elektrotechnikers folgende Aufgaben der Betriebsführung und Wartung übernommen:</p>
<ul>
<li>Täglich ein paar Minuten Aufwand für die Kontrolle der Anlagenfunktion (in erster Linie durch Ablesen des Einspeisezählers)</li>
<li>Austausch des ursprünglichen Wechselrichters PVWR 1500 wegen Gerätedefekt im Jahr 1996</li>
<li>Austausch des ursprünglichen Wechselrichtertyps gegen ein modernes Gerät im Jahr 2002 aufgrund Überspannungsdefekt (Versicherungsschaden)</li>
<li>Umverdrahtung der Stränge nach Wechselrichtertausch im Jahr 2002</li>
<li>Austausch des netzseitigen Leistungsschutzschalters aufgrund Defekt im Jahr 2008</li>
<li>Zwei Mal Ausfall einer Strangsicherung im Jahr 1998 und 2002</li>
<li>Reinigung der Solarmodule im Jahr 2008</li>
</ul>
<p>Für einen Betriebszeitraum von über 20 Jahren erscheinen die Arbeiten überschaubar. Im Durchschnitt kam das System in den letzten 10 Jahren somit auf einen guten Ertrag von 778 kWh/kWp. Durch den längeren Stillstand im Sommer 2002 (Versicherung hat Ausfall übernommen) sind in diesem Jahr nur ca. 550 kWh/kWp erreicht worden.</p>
<div id="attachment_2724" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/Jahresertraege-PV-Anlage-Liebl.jpg"><img class=" wp-image-2724   " title="Jahresertraege PV-Anlage Liebl" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/Jahresertraege-PV-Anlage-Liebl.jpg" alt="" width="432" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Jahreserträge PV-Anlage Liebl von 2002 bis 2011 (Betriebsjahr 11 bis 20)</p></div>
<p>Man sieht also an diesem sehr gut dokumentierten Anlagenbeispiel, dass eine technische Betriebsführung mit Kontrolle der Anlagenfunktion notwendig ist, um einen Servicefall schnell feststellen zu können. Auch wenn die hier beschriebenen Erfahrungen nur ein Beispiel sind: In der Praxis können weitere Aspekte hinzukommen, die für den Ertrag relevant sind. Eine Anlagenkontrolle hilft dabei, diese (frühzeitig) zu entdecken. Dabei muss nicht jeder Ertragsrückgang mit Mängeln an der Anlage zu tun haben. Sich ändernde Verschattungssituationen oder eine schwankende Sonneneinstrahlung zwischen den Jahren können auch Gründe sein. Die optimale Lösung für die Betriebsführung sind Datenlogger, mit denen eine automatisierte Anlagenüberwachung möglich ist.</p>
<p>Meine eigene PV-Anlage, die ich im Dezember 2002 auf dem Dach meiner Eltern installiert habe und die über einen Datenlogger überwacht wird, hatte gemeldet, dass sich einzelne Wechselrichter wegen zu großen Frequenzschwankungen im Netz kurzzeitig abschalten. Mit Hilfe der Anlagenüberwachung konnte die Ursache schnell gefunden und der Fehler behoben werden.</p>
<div id="attachment_2723" class="wp-caption aligncenter" style="width: 444px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/Anlagenvisualisierung.jpg"><img class=" wp-image-2723  " title="Anlagenvisualisierung" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/Anlagenvisualisierung.jpg" alt="" width="434" height="271" /></a><p class="wp-caption-text">Anlagenvisualisierung im IBC SolPortal – in der Grafik kurzzeitiger Leistungseinbruch aufgrund Netzfehler</p></div>
<p>Diese Beispiele zeigen, dass die technische Betriebsführung von PV-Anlagen durchaus sinnvoll ist und sich langfristig lohnt. Daher ist auch ein steigendes Interesse an professionellen Service-Dienstleistungen durch den Spezialisten – dem Fachinstallateur – zu verzeichnen. Folgender Leistungsumfang sollte im Bereich Betriebsführung und Wartung berücksichtigt werden:</p>
<ul>
<li>Ausstattung PV-Anlage mit Überwachungssystem bzw. Datenlogger</li>
<li>Fernüberwachung mit Fehlerhinweis via E-Mail, SMS oder FAX</li>
<li>Visualisierung der Betriebsdaten auf einem Internetportal</li>
<li>Tägliche Kontrolle der Anlagenfunktion mit Analyse der Fehlermeldungen</li>
<li>Umgehende Fehlerbehebung durch den Fachmann</li>
<li>Jährliche Sichtkontrolle der Anlagenkomponenten (Wartung und Inspektion)</li>
</ul>
<p>Abschließend noch mal zur Frage, wie das optimale Kosten-/Nutzen-Verhältnis aussieht – sprich, wie hoch der Aufwand für die Betriebsführung im Verhältnis zum Ertragsgewinn liegt. Das hängt von zahlreichen Parametern wie zum Beispiel Anlagengröße, Anzahl und Standort der Wechselrichter, Umgebungsbedingungen des Solargenerators, Anwesenheit und Kompetenz des Betreibers, Güte des örtlichen Stromnetzes usw. ab und lässt sich nicht ganz so einfach in Zahlen darstellen. Bei Anlagen mittlerer Größe lässt sich das Kosten-/Nutzen-Verhältnis bei langjähriger Betrachtung beispielsweise mit den oben beschriebenen Leistungen ökonomisch darstellen. Und aufgrund der Tatsache, dass mittlerweile auch kleine PV-Anlagen aufgrund des Einspeisemanagements nach EEG 2012 § 6 mit Datenerfassungsgeräten ausgestattet sind, lässt sich auch hier eine Betriebsführung bequemer integrieren.</p>
<p>Mit einer laufenden und fachkompetenten Anlagenkontrolle hat der PV-Anlagenbesitzer auf alle Fälle eine hohe Gewährleistung für einen störungs- und unterbrechungsfreien Betrieb und damit hohe Energieerträge.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jura-Solarpark – Eines der wichtigsten Solarparkprojekte geht ans Netz</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/05/jura-solarpark-eines-der-wichtigsten-solarparkprojekte-geht-ans-netz/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inside IBC SOLAR]]></category>
		<category><![CDATA[Jura Solarpark]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[PV]]></category>
		<category><![CDATA[PV in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[solarenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/SCHIRR.6042_201204241031083.jpg"><img class="alignright  wp-image-2705" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="SCHIRR.6042_201204241031083" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/SCHIRR.6042_201204241031083.jpg" alt="" width="230" height="153" /></a> Der Bau des größten 2011 geplanten Projekts dieser Art in Bayern begann am 16. Juni 2011 mit dem symbolischen Spatenstich durch den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Termingerecht waren die ersten sechs Teilflächen des Jura-Solarparks, die bereits eine Nennleistung von rund 28,5 Megawatt-Peak (MWp) erbringen, im Dezember 2011 betriebsbereit. Am 19. April 2012 wurde auch das eigens für diese Projekte errichtete Umspannwerk in Betrieb genommen. Auf einer Gesamtfläche von etwa 80 Hektar entlang eines Korridors von 110 Meter zur Autobahn A70 Bamberg-Bayreuth erzeugen 145.000 Solarmodule genug Energie um 7.800 Durchschnittshaushalte mit klimaschonendem Solarstrom zu versorgen. Dabei werden etwa 18.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/05/jura-solarpark-eines-der-wichtigsten-solarparkprojekte-geht-ans-netz">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/SCHIRR.6042_201204241031083.jpg"><img class="alignright  wp-image-2705" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="SCHIRR.6042_201204241031083" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/SCHIRR.6042_201204241031083.jpg" alt="" width="288" height="191" /></a>Der Bau des größten 2011 geplanten Projekts dieser Art in Bayern begann am 16. Juni 2011 mit dem symbolischen <a href="http://www.ibc-blog.de/2011/06/ein-voller-erfolg-gestern-fiel-der-spatenstich-fur-die-jura-solarparks/" target="_blank">Spatenstich</a> durch den bayerischen<a href="http://www.ibc-blog.de/2011/06/das-video-zum-spatenstich-mit-horst-seehofer/" target="_blank"> Ministerpräsidenten Horst Seehofer</a>. Termingerecht waren die ersten sechs Teilflächen des Jura-Solarparks, die bereits eine Nennleistung von rund 28,5 Megawatt-Peak (MWp) erbringen, im Dezember 2011 betriebsbereit. Am 19. April 2012 wurde auch das eigens für diese Projekte errichtete Umspannwerk in Betrieb genommen. Auf einer Gesamtfläche von etwa 80 Hektar entlang eines Korridors von 110 Meter zur Autobahn A70 Bamberg-Bayreuth erzeugen 145.000 Solarmodule genug Energie um 7.800 Durchschnittshaushalte mit klimaschonendem Solarstrom zu versorgen. Dabei werden etwa 18.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart.</p>
<p>Der Jura-Solarpark besticht aber nicht nur durch seinen bedeutenden Beitrag zur Energiewende und zum Umweltschutz. Vielmehr tragen seine zahlreichen positiven Synergieeffekte zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität in der Region bei. Die Einwohner von Buckendorf und Feulersdorf freuen sich über den Bau von Blendschutzzäunen, die den positiven Nebeneffekt besitzen, dass sie einen lang ersehnten Lärmschutz hinfällig machen. Die neue DSL-Breitbandkommunikation, die im Zuge der Realisierung des Jura-Solarparks installiert wurde, sorgt sowohl für eine bessere Infrastruktur für die Anwohner als auch für eine bessere Vermarktungsfähigkeit der 30 Hektar Freifläche im Gewerbegebiet Buckendorf.</p>
<p>Einzigartig ist, dass das Projekt die Interessen von vier Gemeinden und drei Landkreisen zusammenführen konnte. So stieß der Bau sowohl bei Anwohnern als auch bei den Verwaltungen aller drei beteiligten Landkreise Bamberg, Kulmbach und Lichtenfels auf positive Resonanz. Die Gemeinden profitieren sowohl von Gewerbesteuereinnahmen als auch von ihrem neuen grünen Image. Getreu dem Motto „THINK GLOBAL, ACT LOCAL“ wurden von der Finanzierung, über den Bau der Anlage bis hin zur Grünpflege, Wartung und eventuellen Reparaturmaßnahmen wieder alle Verträge an lokale Akteure vergeben. Der erzeugte Strom wird direkt über das IBC-eigene Umspannwerk Buckendorf in die 110 Kilovolt (kV) Hochspannungsleitung Kulmbach – Würgau eingespeist.</p>
<p>Die insgesamt 56 Flächenbesitzer konnten sich durch lukrative Pachteinnahmen für die nächsten 25 Jahre ein risikofreies Einkommen für ihre Äcker mit geringem Bodenwert sichern. Auf den zum Teil intensiv bewirtschafteten Flächen werden nun extensive Rückzugsgebiete für Flora und Fauna geschaffen. Auch können die Bürger der umliegenden Gemeinden finanziell profitieren: Vier der sechs Teilflächen werden als Bürgersolarparks ab dem Sommer 2012 vermarktet, an denen sich auch Anwohner beteiligen können. Durch die pünktliche Fertigstellung konnte eine lukrative Einspeisevergütung gesichert werden.</p>
<p>Neben all diesen Synergieeffekten macht die Nähe zur Autobahn das Konzept des Jura-Solarparks besonders zukunftsfähig und einzigartig. Nicht nur, weil Flächen entlang der Autobahnen durch die hohe Lärm- und Abgasbelastung grundsätzlich nur sehr beschränkt nutzbar sind. Durch derartige Projekte wird auch ein Grundstein für die künftige Elektromobilität aus grünem Strom gelegt.</p>
<p>Eine feierliche, offizielle Inbetriebnahme des gesamten Jura-Solarparks ist im Sommer 2012 geplant.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>70%-Leistungsbegrenzung im EEG 2012 – Dächer im Vergleich</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/04/70-leistungsbegrenzung-im-eeg-2012-dacher-im-vergleich/</link>
		<comments>http://www.ibc-blog.de/2012/04/70-leistungsbegrenzung-im-eeg-2012-dacher-im-vergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Maier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interessantes rund um PV]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Einspeisevergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsbegrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Novellierung EEG]]></category>
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		<category><![CDATA[PV-Dachanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29. März 2012 hat der Bundestag das Gesetz zu den Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien verabschiedet. Mit dem geänderten EEG sind ab sofort neue Richtlinien bei der Planung einer Photovoltaikanlage zu beachten. Neue Vorgaben gibt es im EEG 2012 § 6 zum Thema Einspeisemanagement. Falls sich im Rahmen des laufenden Gesetzgebungsverfahrens und der Verabschiedung im Bundesrat am 11. Mai keine weiteren Änderungen für das Einspeisemanagement ergeben, gilt für die Umsetzung der neuen technischen Anforderungen bei Anlagen, die kleiner sind als 100 kWp, eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2013. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/04/70-leistungsbegrenzung-im-eeg-2012-dacher-im-vergleich" >mehr...</a>)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. März 2012 hat der Bundestag das Gesetz zu den Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien verabschiedet. Mit dem geänderten EEG sind ab sofort neue Richtlinien bei der Planung einer Photovoltaikanlage zu beachten. Neue Vorgaben gibt es im EEG 2012 § 6 zum Thema Einspeisemanagement. Falls sich im Rahmen des laufenden Gesetzgebungsverfahrens und der Verabschiedung im Bundesrat am 11. Mai keine weiteren Änderungen für das Einspeisemanagement ergeben, gilt für die Umsetzung der neuen technischen Anforderungen bei Anlagen, die kleiner sind als 100 kWp, eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2013.</p>
<p>Wir möchten in diesem Beitrag technische Lösungen für diese Anforderung diskutieren. Im Speziellen geht es um die Variante, PV-Anlagen bis zu einer Nennleistung von 30 kWp über die 70%-Leistungsbegrenzung ohne weiteren technischen Aufwand EEG-konform ans Netz zu bringen. Kurz zur Erklärung: die 70%-Regel sagt aus, dass die Einspeisewirkleistung am Netzverknüpfungspunkt auf 70% der installierten Modulleistung begrenzt wird.</p>
<p>Der Gesetzgeber möchte damit sicherstellen, dass das öffentliche Stromnetz bei hohen Einspeiselasten von PV-Anlagen stabil bleibt und nicht überlastet ist. Die Alternative zur 70%-Abregelung bei kleinen PV-Anlagen bis 30 kWp wäre die Installation einer relativ teuren Leistungssteuerung bei den Wechselrichtern mit Datenkommunikation und Funkrundsteuerempfänger.</p>
<p>Wird stattdessen die maximale Einspeiseleistung auf den erwähnten Wert begrenzt, haben PV-Anlagen auf Ost- oder Westdächern einen entscheidenden Vorteil gegenüber optimalen Süddächern – der Begrenzungsfaktor wirkt sich bei ihnen weniger stark aus. Folgende Grafik zeigt die relativen Tageskurven der Einspeiseleistung einer PV-Anlage mit Süd- bzw. Westausrichtung.</p>
<div id="attachment_2660" class="wp-caption aligncenter" style="width: 474px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild1.jpg"><img class=" wp-image-2660 " title="Bild1" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild1.jpg" alt="" width="464" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 1: AC-Leistungskurve einer PV-Anlage mit West- bzw. Südausrichtung und 70%-Grenze</p></div>
<p style="text-align: left;">Neben den Leistungskurven der beiden Wechselrichter &#8211; die blauen Linien &#8211; ist in Bild 1 die 70%-Grenze als rote Linie dargestellt. Wie man im Diagramm erkennt, liegt am Nachmittag die Leistung des dunkelblauen Westgenerators knapp über der roten Grenzlinie. Im Gegensatz dazu übersteigt die nach Süden ausgerichtete PV-Anlage mit der hellblauen Linie die 70%-Grenze erheblich höher und dies über einen längeren Zeitraum. Bei einer Begrenzung der AC-Leistung beider Wechselrichter auf die neue Normvorgabe, hätte am 28.08.2011 der Ertragsverlust des West-Wechselrichters (blaue Fläche) 1,2% und der des Süd-Wechselrichters (hellblau schraffierte Fläche) 4,3% betragen.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage, wie sich der Ertragsverlust bei den beiden Installationsszenarien &#8211; Süd contra West &#8211; über mehrere Monate beziehungsweise im Jahresdurchschnitt darstellt. Um einen Überblick zu erhalten, haben wir die Betriebsdaten einer PV-Anlage am Standort Kleinleitzkau in Sachsen-Anhalt ausgewertet. Die Ertragswerte von März bis Dezember 2011 wurden von der installierten Anlagenüberwachung geliefert.</p>
<p>In der nachfolgenden Tabelle sind die detaillierten Daten dieser PV-Dachanlage aufgeführt. Auf dem Gebäude wurden die  Solargeneratoren in den drei Dachausrichtungen (Ost, Süd und West) mit einer jeweils identischen Neigung von 16° installiert. Diese Dachneigung ist speziell für Ost- / Westdächer optimal hinsichtlich der Ertragsausbeute.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2671" title="Bild4" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild4.jpg" alt="" width="446" height="48" /></a><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild4.jpg"><br />
</a></p>
<div id="attachment_2664" class="wp-caption aligncenter" style="width: 407px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild2.jpg"><img class=" wp-image-2664 " title="Bild2" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild2.jpg" alt="" width="397" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 2: PV-Anlage Kleinleitzkau</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Berechnung möglicher Verluste aufgrund der 70%igen Leistungsbegrenzung sind wir folgendermaßen vorgegangen: Anhand der Jahreszeitreihe 15-minütiger AC-Leistungswerte wurde bei insgesamt sechs Wechselrichtern – drei davon sind mit Solarmodulen in Ost- und drei mit Modulen in Westausrichtung verbunden – die Ausgangsleistung auf 70% der Modulleistung reduziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2665" class="wp-caption aligncenter" style="width: 416px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild3.jpg"><img class=" wp-image-2665 " title="Bild3" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild3.jpg" alt="" width="406" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 3: PV-Anlage in Ost- und Westausrichtung – reelle Monatserträge 2011 und theoretische Erträge bei 70%-Abregelung der Wechselrichter</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ergebnis und Vergleich: Die jährlichen Verluste, die entstehen würden, wenn die AC-Leistung der analysierten Wechselrichter auf das 70%-Level eingestellt würde, beträgt im Jahresmittel 2011 akzeptable 2,4% auf der Ost- wie auf der Westseite. Da in den Monaten Oktober, November und Dezember keine nennenswerten Verluste aufgrund der Abregelung entstehen, ist anzunehmen, dass auch in den Monaten Januar und Februar, von denen keine Betriebsdaten zur Verfügung standen, die Leistung nicht reduziert wird.</p>
<p>Aufgrund der flacheren Dachneigung von 16° weisen die Süddächer am Standort Kleinleitzkau bei einer 70%-Abregelung ähnliche Verluste wie die Ost- / West-Wechselrichter auf. Sind dagegen Süddächer mit einer optimalen Neigung im Bereich 30° ausgeführt, so liegen die jährlichen Verluste mit 70%-Abregelung nach ersten Simulationsrechnungen im Bereich 3 bis 5%, je nach Standort.</p>
<p>Eine weitere Verringerung von Verlusten durch die 70%-Abregelung kann durch Eigenverbrauch erreicht werden. Durch eine intelligente Steuerung von Haushaltsverbrauchern bzw. Energiespeicherung bei gleichzeitiger Regelung der Wechselrichterausgangsleistung könnte das PV-System so betrieben werden, dass es zu keinem Zeitpunkt mehr als 70% der installierten Modulleistung am Netzverknüpfungspunkt einspeist. Hierzu besteht allerdings noch technischer Entwicklungsbedarf.</p>
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		<title>Wie denken Abgeordnete über die Solarkürzungen?  Eva Bulling-Schröter: &#8220;Die EEG-Förderung des Solarstroms ist ein Erfolgsmodell&#8221;</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-eva-bulling-schroter-die-eeg-forderung-des-solarstroms-ist-ein-erfolgsmodell/</link>
		<comments>http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-eva-bulling-schroter-die-eeg-forderung-des-solarstroms-ist-ein-erfolgsmodell/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 13:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IBC SOLAR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PV News]]></category>
		<category><![CDATA[Bulling-Schröter]]></category>
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		<category><![CDATA[Einspeisevergütung]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarkürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Eva-Bulling-Schröter-Favorit-Internetauflösung-73-mal-84-cm.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2645" style="border: 2px solid white; margin: 2px;" title="Eva Bulling-Schröter-Favorit - Internetauflösung 7,3 mal 8,4 cm" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Eva-Bulling-Schröter-Favorit-Internetauflösung-73-mal-84-cm.jpg" alt="" width="207" height="239" /></a>Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.

Im heutigen Beitrag nimmt Eva Bulling Schröter Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen. Eva Bulling-Schröter ist im Bundestag umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-eva-bulling-schroter-die-eeg-forderung-des-solarstroms-ist-ein-erfolgsmodell">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Eva-Bulling-Schröter-Favorit-Internetauflösung-73-mal-84-cm.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2645" style="border: 2px solid white; margin: 2px;" title="Eva Bulling-Schröter-Favorit - Internetauflösung 7,3 mal 8,4 cm" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Eva-Bulling-Schröter-Favorit-Internetauflösung-73-mal-84-cm.jpg" alt="" width="207" height="239" /></a>Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.</strong></p>
<p><strong>Im heutigen Beitrag nimmt </strong><a title="http://www.bulling-schroeter.de/" href="http://www.bulling-schroeter.de/" target="_blank"><strong>Eva Bulling Schröter</strong></a><strong> Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen. Eva Bulling-Schröter ist im Bundestag umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses:</strong></p>
<p>„Die EEG-Förderung des Solarstroms ist ein Erfolgsmodell: enorme Wachstumsraten bei rapide sinkenden Preisen. Darum ist es geradezu grotesk, den Ausbau der Photovoltaik ausgerechnet in dem Moment drastisch abzubremsen, in dem sie richtig billig wird.</p>
<p>Zudem führt die erneute kurzfristige und unplanmäßige Kürzung der Einspeisevergütungen zu Problemen bei Modulherstellern, Projektierern oder Handwerkern. Die haben Verträge alle miteinander und mit Kunden abgeschlossen. Und nun soll plötzlich nicht mehr gelten, was eben noch Gesetz war.</p>
<p>Wir fordern die Rücknahme dieser Vorhaben. Zudem muss die heimische Photovoltaik-Industrie im Wettbewerb gegen die asiatische Konkurrenz unterstützt werden, etwa mit Bürgschaften oder Liquiditätshilfen. Näheres dazu <a title="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/088/1708892.pdf" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/088/1708892.pdf" target="_blank">in unserem Bundestags-Antrag Drs. 17/8892</a>.“</p>
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		<title>Wie denken Abgeordnete über die Solarkürzungen?  Horst Meierhofer: &#8220;Je höher der Anteil der Erneuerbaren an der Stromversorgung, desto weniger ist das EEG das richtige Instrument&#8221;</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-horst-meierhofer-je-hoher-der-anteil-der-erneuerbaren-an-der-stromversorgung-desto-weniger-ist-das-eeg-das-richtige-instrument/</link>
		<comments>http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-horst-meierhofer-je-hoher-der-anteil-der-erneuerbaren-an-der-stromversorgung-desto-weniger-ist-das-eeg-das-richtige-instrument/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 09:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IBC SOLAR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PV News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Meierhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Solarkürzung]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Horst_Meierhofer_Krawatte_klein.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2634" style="border: 2px solid white; margin: 2px;" title="Horst_Meierhofer_Krawatte_klein" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Horst_Meierhofer_Krawatte_klein-200x300.jpg" alt="" width="180" height="270" /></a>Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.

Im heutigen Beitrag nimmt Horst Meierhofer Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen. Horst Meierhofer ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat Regensburg. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-horst-meierhofer-je-hoher-der-anteil-der-erneuerbaren-an-der-stromversorgung-desto-weniger-ist-das-eeg-das-richtige-instrument">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Horst_Meierhofer_Krawatte_klein.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2634" style="border: 2px solid white; margin: 2px;" title="Horst_Meierhofer_Krawatte_klein" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Horst_Meierhofer_Krawatte_klein-200x300.jpg" alt="" width="180" height="270" /></a>Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.</strong></p>
<p><strong>Im heutigen Beitrag nimmt <a title="http://www.horst-meierhofer.de/" href="http://www.horst-meierhofer.de/" target="_blank">Horst Meierhofer</a> Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen. Horst Meierhofer ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat Regensburg:</strong></p>
<p>„Der Zubau der Photovoltaik war in den letzten Jahren höher als von Politik und Branche erwartet und gewünscht.  Alle sprechen von einem gesunden Wachstum, das je nach Sichtweise bei 2,5 &#8211; 5 GW p.a. liegen solle.</p>
<p>Jede Senkung der Vergütung wurde begleitet mit der Angst, dass diese den K.O. der PV-Branche bedeuten könnte. Die Realität zeigte das Gegenteil: Im letzten Jahr von Rot-Grün gab es einen Ausbau von 0,92 GW, in den beiden Jahren der Schwarz-gelben Koalition 7,4 bzw 7,5 GW. 2012 wird erwartungsgemäß ähnliche oder noch höhere Zahlen bringen.</p>
<p>Trotz aller Bemühungen zum Netzausbau, Netzintegration und Speicher stößt unser Netz an die Grenzen. Unser Ziel ist es nicht, zweistellige Renditen für Finanzinvestoren zu Lasten des Stromkunden zu garantieren. Unser Ziel ist es vielmehr, die Erneuerbaren Energien auf ihrem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit zu begleiten. Gerade die PV hat in den letzten Jahren gezeigt, dass mehr Kostensenkungen möglich sind, als von den größten Optimisten erwartet; also eine echte Erfolgsstory!</p>
<p>Gerade deswegen ist es richtig, jetzt zu kürzen und zugleich ein System zu implementieren, das die Rallyes vor den folgenden Reduktionsschritten eindämmt: mehrere kleinere Senkungen mit atmendem Deckel.</p>
<p>Je höher der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung wird, desto weniger ist allerdings das EEG das richtige Instrument; schließlich ist es nicht mein Ziel, dass 100% des Strompreises von Bundestag und Bundesrat festgelegt werden.</p>
<p>Für diese Zukunftsaufgabe  hin zu mehr Markt und trotzdem dem Erhalt von Planungssicherheit (soweit dies in einer Marktwirtschaft geboten ist) erhoffe ich mir konstruktive Vorschläge Ihrer Branche.“</p>
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		</item>
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		<title>Wie denken Abgeordnete über die Solarkürzungen?  Dirk Becker: &#8220;Note 6 für Solarpläne der Bundesregierung&#8221;</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-dirk-becker-note-6-fur-solarplane-der-bundesregierung/</link>
		<comments>http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-dirk-becker-note-6-fur-solarplane-der-bundesregierung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 13:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IBC SOLAR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interessantes rund um PV]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
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		<category><![CDATA[PV in Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Becker.jpg"><img class="alignright  wp-image-2612" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="Becker" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Becker-259x300.jpg" alt="" width="140" height="162" /></a>Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.

Im heutigen Beitrag nimmt Dirk Becker, SPD-Bundestagsabgeordneter, Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-dirk-becker-note-6-fur-solarplane-der-bundesregierung">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Becker.jpg"><img class="alignright  wp-image-2612" style="border: 3px solid white; margin: 3px;" title="Becker" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Becker-259x300.jpg" alt="" width="233" height="270" /></a>Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.</strong></p>
<p><strong>Im heutigen Beitrag nimmt <a href="http://www.becker-mdb.de/" target="_blank">Dirk Becker</a>, SPD-Bundestagsabgeordneter, Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen:</strong></p>
<p>&#8220;Keine Investitionssicherheit, keine Marktintegration, keine positiven Signale für die deutsche Solarindustrie, dafür handwerkliche Fehler: Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Kürzung der Solarförderung ist ungenügend. Anstatt Ruhe und Kontinuität in den überhitzten Markt zu bringen, setzt Schwarz-Gelb seinen energiepolitischen Zickzack-Kurs fort.</p>
<p>Das geplante Marktintegrationsmodell ist nicht mehr ist als eine zusätzliche Kürzung durch die Hintertür. Dass Anlagenbetreiber zwischen 10 und 15 Prozent ihres erzeugten Stroms selbst verbrauchen oder vermarkten müssen, ist oft nicht möglich. Zudem ist der technische und bürokratische Aufwand für Anlagen- und Netzbetreiber kaum zu leisten. Von Marktintegration kann also keine Rede sein.</p>
<p>Inakzeptabel ist der Plan der schwarz-gelben Koalitionsfraktionen, das Parlament bei zukünftigen Vergütungskürzungen und Eingriffen in die EEG-Fördersystematik außen vor zu lassen. Dieser Passus trägt weiter zur Verunsicherung der gesamten Erneuerbare-Energien-Branche bei, da die Ministerien zukünftig nicht nur ohne Rückkopplung mit den Parlamentariern und Bundesländern und ohne Vorankündigung die Solarförderung ändern dürfen. Im Zuge einer Verordnung sollen sie auch das Marktintegrationsmodell auf alle anderen Energieträger übertragen dürfen. Investoren aller Sparten sehen sich dadurch mit deutlich erhöhten Risikozuschlägen bei der Kreditaufnahme konfrontiert.</p>
<p>Für mich steht fest, dass Kürzungen mit Maßnahmen einhergehen müssen, die deutsche Solarindustrie zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Deshalb fordern wir die Einführung einer sogenannten „Local Content“-Regelung: Jede neue Solaranlage soll nur dann einen Vergütungsanspruch erhalten, wenn sie einen europäischen Wertschöpfungsanteil von mindestens 70 Prozent vorweisen kann.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wie denken Abgeordnete über die Solarkürzungen?   Heute: Josef Göppel, CSU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Umweltausschuss</title>
		<link>http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-heute-josef-goppel-csu-bundestagsabgeordneter-und-mitglied-im-umweltausschuss/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IBC SOLAR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EEG]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
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		<category><![CDATA[Stromspeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütungskürzung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/MdB-Josef-Göppel_Udo-Möhrstedt_IBC-SOLAR-2_klein.jpg"><img class=" wp-image-2594  alignright" style="border: 2px solid white; margin: 2px;" title="MdB-Josef-Göppel_Udo-Möhrstedt_IBC-SOLAR-2_klein" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/MdB-Josef-Göppel_Udo-Möhrstedt_IBC-SOLAR-2_klein-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a> Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.

Im heutigen Beitrag nimmt Josef Göppel, CSU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/03/wie-denken-abgeordnete-uber-die-solarkurzungen-heute-josef-goppel-csu-bundestagsabgeordneter-und-mitglied-im-umweltausschuss" >mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2594" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/MdB-Josef-Göppel_Udo-Möhrstedt_IBC-SOLAR-2_klein.jpg"><img class=" wp-image-2594  " style="border: 2px solid white; margin: 2px;" title="MdB-Josef-Göppel_Udo-Möhrstedt_IBC-SOLAR-2_klein" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/MdB-Josef-Göppel_Udo-Möhrstedt_IBC-SOLAR-2_klein-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Josef Göppel (links) und Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG</p></div>
<p><strong>Die Diskussion über die Zukunft der Solarkürzung ist voll entbrannt. IBC SOLAR hat Abgeordnete aller Bundestagsparteien gebeten, Ihre Sicht der Debatte zu beschreiben und Ihre Position vorzustellen.</strong></p>
<p><strong>Im heutigen Beitrag nimmt <a href="http://www.goeppel.de/" target="_blank">Josef Göppel</a>, CSU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Stellung zu den geplanten Vergütungskürzungen:</strong></p>
<p>&#8220;Der ursprüngliche Gesetzentwurf der Bundesregierung ist aus meiner Sicht nicht zustimmungsfähig. Der Grund liegt weniger in den Vergütungskürzungen an sich als vielmehr in der Verletzung des Vertrauensschutzes.</p>
<p>Für das Gelingen der deutschen Energiewende sind leistungsfähige Energiespeicher unabdingbar. Notwendig ist daher eine gezielte Förderung von dezentralen Speichern, mit denen die Betreiber kleiner Solaranlagen ihren selbst erzeugten Strom rund um die Uhr nutzen können. Ich habe in die EEG-Verhandlungen einen Vorschlag für einen solchen Speicheranreiz eingebracht. Ein Teil des Stroms, der bisher in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, würde demnach in Zukunft direkt in den Speicher des eigenen Hauses geleitet werden. Dadurch könnte sich der Eigenverbrauch auf über 50% erhöhen. Der finanzielle Anreiz zum Kauf eines Speichers besteht nach meinem Vorschlag darin, dass für die nächsten zwei Jahre trotzdem 85% des selbst erzeugten Stroms über das EEG vergütet werden. Im Vergleich zum aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung führt dieses Modell mittelfristig zu einer Entlastung der <a href="http://www.ibc-blog.de/2011/10/eeg-umlage-was-ist-das-eigentlich/" target="_blank">EEG-Umlage</a>. Diese würde nach Ende der Förderung aufgrund des höheren Eigenverbrauchs deutlich sinken.</p>
<p>Darüber hinaus dränge ich in den Verhandlungen auf die Wiedereinfügung einer Kategorie für Aufdachanlagen von 10-100 kW, einen Anreiz für Systemdienstleistungen bei Solarkraftwerken sowie die Aufnahme von Kleegras und Luzerne in die höhere Vergütungsklasse II der Biomasseverordnung, auch bei mehrjährigem Anbau.&#8221;</p>
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		<title>Drängt sie aus dem Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 14:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IBC SOLAR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Solarbranche ist derzeit kräftig unter Druck. Bis zu 35% möchte die Bundesregierung die Förderung für Solarstrom im Jahr 2012 noch kürzen, mit dem erklärten Ziel, den jährlichen Zubau auf weniger als ein Drittel zu drücken. Wirklich überraschend kamen diese Einschnitte nicht. Ohne das Unglück in Fukushima wären sie vermutlich schon ein Jahr früher erfolgt. Für mehr als 35 Gigawatt Photovoltaik sieht die Bundesregierung nämlich in ihrem Energiekonzept in den nächsten 10 Jahren keinen Platz. (<a href="http://www.ibc-blog.de/2012/03/drangt-sie-aus-dem-netz">mehr...</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2623" class="wp-caption alignright" style="width: 251px"><a href="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Volker-Quaschning_PV2-large.jpg"><img class="size-medium wp-image-2623" title="Volker-Quaschning_PV2-large" src="http://www.ibc-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Volker-Quaschning_PV2-large-241x300.jpg" alt="" width="241" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Autor des Beitrags Prof. Dr. Volker Quaschning</p></div>
<p>Die Solarbranche ist derzeit kräftig unter Druck. Bis zu 35% möchte die Bundesregierung die Förderung für Solarstrom im Jahr 2012 noch kürzen, mit dem erklärten Ziel, den jährlichen Zubau auf weniger als ein Drittel zu drücken. Wirklich überraschend kamen diese Einschnitte nicht. Ohne das Unglück in Fukushima wären sie vermutlich schon ein Jahr früher erfolgt. Für mehr als 35 Gigawatt Photovoltaik sieht die Bundesregierung nämlich in ihrem Energiekonzept in den nächsten 10 Jahren keinen Platz. 25 Gigawatt, was einer Leistung von gut 20 Atomkraftwerken entspricht, waren bereits Ende 2011 in Deutschland installiert. Bei gleichbleibendem Zubau wären die 35 Gigawatt schon 2013 erreicht worden.</p>
<p>Ganz ohne Bedacht, wurde das 35-Gigawatt-Ziel nicht gewählt. Es stellt eine technische Grenze dar. Wird mehr Solarenergie installiert, lassen sich die Braunkohle- und Kernenergie-Grundlastkraftwerke der großen Energieversorger immer schwieriger betreiben. Jedes zusätzliche Gigawatt an Photovoltaik verdrängt dann früher oder später die entsprechende Braunkohle- oder Kernenergieleistung. Aus Sicht des Klimaschutzes und des gewünschten schnellen Kernenergieausstiegs wäre diese Entwicklung durchaus sinnvoll. Für die großen vier Energieversorger wäre das hingegen eine Katastrophe, die ihre Geschäftsgrundlage zerstört und möglicherweise sogar den Konkurs bedeuten könnte. Sie verfügen nämlich nur über eine sehr magere Zahl an zukunftsfähigen Kraftwerken.</p>
<p>Daher wurde in den letzten Monaten hinter den Kulissen massiv gegen einen weiteren schnellen Ausbau der Solarenergie opponiert. Kaum ein Argument war dabei zu schade. Größere Teile der Presse bissen an und stürzten sich in den letzten Monaten auf die vermeintlich dunklen Seiten der Solarenergie. Dies machte es den Gegnern der Energiewende in der Bundesregierung leicht, die Kürzungen der Solarenergie durchzudrücken und damit den stark unter Druck geratenen großen Energieversorgern Zeit zu verschaffen. Dass sie mit derartigen politischen Aktionen den beschlossenen Kernenergieausstieg gefährden oder das Erreichen künftiger Klimaschutzziele torpedieren ist dabei zweitrangig. Es geht dabei um die Systemfrage: Setzen wir weiter auf die großen Energieversorger mit ihren schwer regelbaren Kohle- und Kernkraftwerken oder verändern wir uns hin zu einer dezentraleren, klimaverträglichen Energieversorgung mit einem hohen Anteil regenerativer Energien und vielen anderen Akteuren. Beides geht nicht zusammen.  Daher kommt es nun zum Show-Down: Solarenergie versus Kohle- und Atomlobby. Die Solarenergiekürzung ist erst einmal ein Schlag zugunsten der klassischen Energiewirtschaft.</p>
<p>Ein Happy End ist für die Kohle- und Atomlobby dennoch nicht zu erwarten. Die Argumente sprechen ganz klar gegen sie: Niemand möchte heute wirklich noch Technologien, die über atomare Risiken oder den nicht mehr verantwortbaren Ausstoß von enormen Mengen an Klimagasen die Lebensgrundlagen unserer Kinder massiv gefährden. Außerdem ist die Solarenergie gerade dabei, die klassischen Kraftwerke auch bei den Stromkosten links liegen zu lassen. Bereits in diesem Jahrzehnt werden Solarkraftwerke in vielen Ländern der Erde Strom billiger als ihre fossilen oder atomaren Konkurrenten produzieren können.</p>
<p>Um wirklich den Aufbruch in das regenerative Zeitalter zu schaffen, muss aber die gesamte Stromwirtschaft massiv umgestaltet werden. Neben dem noch schnelleren Zubau regenerativer Kraftwerke sind dringend neue Speicher und schnell regelbare Reservekraftwerke auf Gasbasis nötig. Die Bundesregierung hat zwar die Energiewende beschlossen, aber kaum wirksame Schritte zur Errichtung dieser Technologien eingeleitet. Die Versorgungssicherheit in Deutschland könnte künftig darunter deutlich leiden. Dies liegt dann aber ganz klar nicht am Ausbau der Solarenergie, sondern weil die Energiewende nur halbherzig gewollt wird und die Regierung immer noch schützend ihre Hand über wenig reformfähige Großkonzerne hält.  Die Solarbranche und die Bevölkerung haben es aber in der Hand, die Energiewende zu erzwingen. Wenn jetzt der eine oder andere die Renditeerwartungen ein wenig zurückschraubt und politischer Druck aufgebaut wird, lassen sich weiter viele Solaranlagen errichten und damit die konventionellen Kraftwerke aus dem Netz drängen. Dann geht die Strategie zum Weiterbetrieb der Kohle- und Kernkraftwerke nicht auf, und wir können unseren Kindern doch noch sehr schnell eine sichere und nachhaltige Energieversorgung hinterlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Autor:<br />
Prof. Dr. Volker Quaschning ist Sprecher des Studiengangs Regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Fach- und Sachbücher und betreibt die Webseite <a href="http://www.erneuerbare-energien-und-klimaschutz.de/index.php" target="_blank">www.erneuerbare-energien-und-klimaschutz.de</a></p>
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