Twitter überall?

Es lässt sich viel diskutieren über die Nützlichkeit zahlreicher Erfindungen. Dies gilt auch für den neuesten Trend: Twitternde Gegenstände oder sogar Tiere.

Als ich das erste Mal von einer twitternden Katze las, deren Leben von einer Kamera dokumentiert wird, oder einer twitternden Pflanze, die ihren Wasserbedarf an die Twitter-Gemeinde kommuniziert, konnte ich nur denn Kopf schütteln.

Wendet man die Idee jedoch auf Solaranlagen an, so könnten sich durchaus Vorteile erkennen lassen. Wird z.B. bei einer mutwilligen Zerstörungsaktion durch militante Solargegner ein automatischer Tweed an die Gemeinde der Solarfreunde abgegeben, könnten Randalierer schneller gestoppt werden. Nachbarn könnten plötzlich vor der Tür stehen und sich für eine freiwillige Putzaktion bei den Solaranlagen-Inhabern melden, weil die Module ein „Hilfe, ich bin dreckig und habe deshalb eine zu geringe Leistung.“ getwittert haben.

Ich werde gleich mal mit unserer Technik reden, mal sehen, was die davon halten. Vielleicht könnte man das Feature in das SolPortal von IBC SOLAR einbinden. Dieses Gerät ermöglicht es Anlagenbesitzern, einen Überblick über die Produktivität Ihrer Anlage zu erhalten. Ich bin mal gespannt, wann die erste Anlage über das Tool twittert „Heute habe ich schon wieder meinen prognostizierten Wert überschritten“.

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3 Gedanken zu „Twitter überall?

  1. Das Problem mit den social networks wie facebook oder twitter ist, dass der Interessent sich erst anmelden und seine Daten preisgeben muss. Wer seinen Verstand durch den Einfluss der Medien noch nicht komplett verloren hat, wird seine Teilnahme verständlicherweise verweigern. Resultat: Tweets landen im Nirwana, zumindest nicht bei der Zielgruppe der Entscheider und Entscheidungsträger, denn die haben keine Zeit, sich um derartigen Unsinn zu kümmern.

    Sinnvoller wären Überwachungskameras, Bruch-Sensoren, etc. mit einer entsprechenden Software, die eine SMS auf ein mobile phone und/oder eine e-mail mit Zeit, Ort und Schadensart an einen Verantwortlichen senden, sobald ein unvorhergesehenes Ereignis eintritt.

    Die Welt interessiert sich nicht für den Defekt oder die Zerstörung einer Anlage in ‚Kuhdorf‘, aber für den Eigentümer oder Betreiber ist diese Information von vitalem Interesse.

    Meine persönliche Meinung: mit social networks kann man sehr viel wertvolle Zeit – beruflich wie privat – verplempern und die wichtigen Dinge des Lebens aus den Augen verlieren. Ich bin kein Mitglied eines social networks und lebe damit wunderbar 😉

    Just my 2 cents…

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