Tiny House – Der große Trend zum kleinen Fußabdruck

Das Tiny House liegt schon länger im Trend. IBC SOLAR durfte sich jetzt an einem ganz besonderen Projekt beteiligen: Wir haben den Bau eines Tiny House der Hochschule Coburg unterstützt. Das Wohnkonzept steht Studierenden und Gastdozierenden das ganze Jahr über zur Verfügung und zeigt, wie energieautarkes und CO2-neutrales Wohnen in der Praxis umgesetzt werden kann. IBC SOLAR hat dem Projekt eine komplette Photovoltaik- Anlage inklusive Speicher geliefert sowie die Hochschule bei der Planung und Umsetzung der Anlage tatkräftig unterstützt. 

Nicht nur Minimalisten, sondern auch Studierende, Senioren und viele andere, die nicht den Großteil ihres Einkommens für Miete ausgeben wollen, begeistern sich für das Wohnen im kompakten Format. Ein weiteres Argument für das Tiny House ist die Nachhaltigkeit, denn der Wunsch nach Autarkie lässt sich in so besonders gut verwirklichen. Mithilfe von Solarenergie und einem überschaubaren Speichervolumen ist die Energieautarkie besonders einfach umsetzbar.

Nachhaltiges Praxisprojekt

Im Rahmen der Summerschool 2021 arbeiteten Architekturstudierende der Fakultät Design unter der Leitung von Architekturprofessor Rainer Hirth und dem Lehrbeauftragten Anders Macht an einem spannenden Praxisprojekt. Die Hochschule Coburg hatte sich entschlossen ein CO2-freies Gebäude schaffen, in dem vor allem Studierende oder auch Gastdozierende wohnen können. Das Besondere: Das Wohnkonzept sollte nicht nur für den Großteil des Jahres energieautark funktionieren, sondern auch ohne CO2-emittierende Baustoffe auskommen.

Gelungene Umsetzung

Der Plan der Hochschule sah vor, Wärme- und Stromversorgung für das Tiny House ohne Netzanschluss über die PV-Anlage abzudecken. Der Überschuss an Solarenergie im Sommer soll zusätzlich genutzt werden, um E-Bikes zu laden.

Julius Möhrstedt, Gesellschafter IBC SOLAR, und Prof. Dr. Rainer Hirth, Hochschule Coburg

IBC SOLAR stellte die PV-Module, die Halterungen sowie die Energiespeicherlösung zur Verfügung. Zum Einsatz kamen 12 IBC SOLAR Module für insgesamt 4,4 kWp, die hauseigenen Halterungen IBC SOLAR TopFix 200 Eco für Trapezblech und der Energiespeicher BYD Battery-Box Premium LVS mit 8 kWh Speicherkapazität. Dank des modularen Aufbaus des Speichers könnte dieser in Zukunft auch erweitert werden, falls das System ausgebaut werden sollte.

Das Team von IBC SOLAR unterstützte die Studierenden bei der Planung und Auslegung der Systeme sowie bei der Umsetzung und Installation vor Ort. Es wurde auch eine Heizung für den kommenden Winter angeschlossen, und die ersten Gäste konnten im Tiny House übernachten. Zudem wurde das Projekt mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet.

Gute Zusammenarbeit

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch IBC SOLAR. Ohne deren Sponsoring der Systemkomponenten sowie der Beratungs- und Montageleistungen hätten wir als Hochschule ein solches Praxisprojekt nicht umsetzen können.“, erklärt Prof. Rainer Hirth. „Die Studierenden hatten auf diese Weise nicht nur die Gelegenheit die Projektplanung zu trainieren, sondern auch eine fachgerechte Montage live mitzuerleben.“

„IBC SOLAR unterstützt gern anspruchsvolle Studierendenprojekte, denn für eine nachhaltige Zukunft benötigen wir innovative Ansätze sowie engagierte Ingenieur:innen, Architekt:innen und Solarteur:innen“, betont Dr. Stratis Tapanlis, Director C&I Energy Storage bei IBC SOLAR. „Wir waren sehr beeindruckt von der Gestaltung des Tiny Houses nach Cradle-to-Cradle-Prinzipien mit nachwachsenden Rohstoffen wie Stroh, Holz und Lehm. Eine nachhaltige Energieversorgung ist eine ebenso wichtige Komponente für Wohnkonzepte der Zukunft. Und dazu tragen wir sehr gern bei.“

Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es hier.

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