Sturmerprobt: IBC AeroFix trotzt Orkantief über Norddeutschland

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Ende Oktober 2013 tobte der Orkan „Christian“ mit Windgeschwindigkeiten bis zu 190 km/h über Nordeuropa. Besonders an der deutschen Nordseeküste sorgte „Christian“ für schwere Schäden – so auch in Husum. Hier hatte unser Fachpartner WISONA Energietechnik nur sechs Wochen zuvor auf einem Flachdach eine 81 kW-Photovoltaikanlage mit dem Montagesystem IBC AeroFix installiert.

Nach dem Sturm begutachtete WISONA-Geschäftsführer Joachim Här die von ihm installierte Flachdachanlage – und konnte (außer einzelne, durch herumfliegende Gebäudeteilen beschädigte Module) keine Schäden entdecken. Ganz im Gegenteil: Auch nach den Orkanböen von 160 km/h stand die PV-Anlage unbeschädigt auf dem Dach, welches durch den Orkan arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Darüber hinaus war sogar die Fläche, auf der die PV-Anlage steht, vom Sturm gänzlich unbeschädigt.

Wenige Tage später berichtete Joachim Här während eines Seminars in unserem Competence Center von seinen Erfahrungen: „IBC AeroFix hat seine Sturmsicherheit mehr als unter Beweis gestellt. Die Modulreihen haben sich auf dem Dach nicht um einen Millimeter verschoben. Und das, obwohl das System auf Verschraubungen mit dem Dach vollständig verzichtet und nur wenig Ballast benötigt. Für mich zeigt sich hier, dass ich meinen Kunden IBC AeroFix absolut empfehlen kann. Es hält, was es verspricht und übersteht auch starke Belastungen in der Windlastzone 4 problemlos. Damit kann es für meine Kunden die Sicherheit ihrer Investition in eine Photovoltaikanlage garantieren.“

Die Bilder, die Joachim Här am Tag nach dem Sturm angefertigt hat, zeigen deutlich, mit welcher Wucht „Christian“ das Gebäude mit der Photovoltaikanlage erwischt hat. Die orkanartigen Böen haben an vielen Stellen die Bitumenabdichtung des Dachs einfach weggerissen und das Innenrohr eines ursprünglich gemauerten Schornsteins komplett freigelegt. In den Randbereichen, aber auch in der Mitte wurde die Dachoberfläche durch die Sogwirkung der Böen so stark angehoben, dass sich die darunterliegende Dämmung wie eine Welle auf das Dach schob. Die Bereiche hingegen, die mit der PV-Anlage belegt waren, blieben unbeschädigt.

Wie lässt sich das erklären? Streift der Wind mit hohen Geschwindigkeiten über das Dach, entstehen starke Sogkräfte. Diese haben im hier beschriebenen Fall die Dachhaut und die darunterliegende Dämmung förmlich vom Dach gesaugt. Durch seine Bauart bildet das aerodynamisch optimierte IBC AeroFix jedoch keine geschlossene Fläche, so dass die Sogkräfte des Windes gebrochen und damit nicht wirksam werden können. Zusätzlich dazu wird das PV-System durch Druckkräfte bei Wind stärker an das Dach gepresst.

Übrigens: Schon bei der Produktentwicklung haben wir IBC AeroFix in speziellen Grenzschichtwindkanälen getestet. Eine Extremsituation wie in Husum zeigt uns nun, dass das System seine aerodynamischen Vorteile auch im realen Umfeld ausspielen kann!

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