Blogserie Qualitätsprüfung für Module II: Im Wasserbad

Der Ironman für Photovoltaikmodule findet täglich in unserem hauseigenem Qualitätslabor statt.  Denn es gilt: Nur die Besten werden IBC SOLAR-Module! Um dieses Prädikat zu erhalten, müssen die Module eine Reihe von Härtetests bestehen, angefangen bei Klimakammer und Flasher, über einen Feuchtetest bis hin zu Langzeitbeobachtungen auf unserer Testanlage. Im zweiten Beitrag der Serie stellen wir die Prüfung des Isolationswiderstands unter Benässung vor.

Regen, Tau, geschmolzener Schnee – im Laufe eines Modullebens fließt ziemlich viel Wasser die Zellen hinunter. Allein 130 Regentage gibt es durchschnittlich pro Jahr in Deutschland, wobei ihre Anzahl regional auch doppelt so hoch sein kann (Spitzenreiter ist übrigens Halle a.d.Saale).

Die Messung der Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit ist also eines der ganz zentralen Prüfverfahren, die Photovoltaikmodule in unserem Qualitätslabor durchlaufen müssen. Getestet wird der „Isolationswiderstand unter Benässung“ nach DIN EN 61215-2:2017.

Was ziemlich technisch klingt, heißt für die Module: Ab ins Wasserbad! Bei 22 Grad Celsius und einem Widerstand von 3.500 Ω/cm werden die Module zwei Minuten lang bis knapp unter die Anschlussdosen in ein spezielles Wasserbad eingetaucht und dann unter Strom gesetzt. Bei Modulen mit einer Fläche größer 0,1m² darf der gemessene Isolationswiderstand multipliziert mit der Modulfläche nicht kleiner sein als 40 MΩ x m².

Die Messung des Isloationswiderstands ist wichtig, weil Feuchtigkeit nicht in die inaktiven Teile des PV-Moduls gelangen darf, um Korrosion, Erdschlüsse und Sicherheitsgefährdungen ausschließen zu können.

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