Auf in die Tiger-Staaten!

Udo Möhrstedt (li.), Inhaber der IBC SOLAR AG, hat Botschafter Günther Gruber (re.) zu einem Vortrag nach Bad Staffelstein geholt
Udo Möhrstedt (li.), Inhaber der IBC SOLAR AG, hat Botschafter Günther Gruber (re.) zu einem Vortrag nach Bad Staffelstein geholt

„Ihre Zukunft liegt in Asien!“ Mit diesem Aufruf rührte Dr. Günther Gruber, scheidender Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Malaysia, die Werbetrommel für die südostasiatischen Märkte – diese böten besonders mittelständischen Unternehmen hervorragende Perspektiven. Das Photovoltaik-Systemhaus IBC SOLAR, selbst seit 2002 in Malaysia aktiv, hat den Diplomaten Ende Juni zu einem Vortrag vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft nach Bad Staffelstein eingeladen. (mehr…)

Solaranlage und Speichersystem unter Wasser – was jetzt?

DonnerwetterDas Hochwasser im Süden, Osten und Norden der Republik geht langsam zurück, doch das tatsächliche Ausmaß der Schäden zeigt sich erst jetzt. Mitunter sind auch Photovoltaik (PV)-Systeme von den Überschwemmungen betroffen. Mancherorts betreffen die Hochwasserschäden nur die Komponenten der Systeme, die im Keller oder Erdgeschoss installiert sind, in anderen Überschwemmungsgebieten hat das Wasser zeitweise sogar die PV-Module auf den Dächern überspült. Wir haben die wichtigsten Fragen zum Umgang mit Hochwasserschäden an Modulen, Wechselrichtern und Speichersystemen zusammengestellt. (mehr…)

IBC SOLAR fordert Verzicht auf Strafzölle

Udo MoehrstedtStatement von Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG, zur Solarzoll-Entscheidung der EU Kommission:

 

„Die EU-Kommission verschärft mit den Schutzzöllen auf chinesische Solarmodule den Handelsstreit zwischen der EU und China. Das ist der falsche Weg, denn mit Protektionismus ist niemandem geholfen.

Mit ihrer aktuellen Entscheidung, die vorläufigen Schutzzölle zu staffeln, schafft die Kommission noch mehr Unsicherheit für die Märkte und entzieht Unternehmen damit die Planungssicherheit. Denn jetzt soll die Wirtschaft bis August warten, welche Rahmenbedingungen tatsächlich gelten. (mehr…)

Was heißt eigentlich…?
Eigenverbrauchs- und Unabhängigkeitsquote

Im Zusammenhang mit Eigenverbrauch und der Speicherung von Solarstrom sorgen die Begriffe Unabhängigkeitsquote und Eigenverbrauchsquote immer wieder für Verwirrung. Was verbirgt sich hinter diesen Begriffen und wie unterscheiden sich diese?

Mit dem EEG 2009 wurde erstmals eine Vergütung für selbst verbrauchten Solarstrom eingeführt. Dieser Anteil des produzierten Stroms hatte Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage und musste deshalb in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung berücksichtigt werden. Die Eigenverbrauchsquote stellt dabei den Eigenverbrauch ins Verhältnis zum insgesamt erzeugten Sonnenstrom. Noch mehr Bedeutung erlangte die Eigenverbrauchsquote ab Juli 2010 mit dem Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Ab diesem Zeitpunkt war die Vergütung für direkt vor Ort verbrauchten Solarstrom gestaffelt. Erreichen Anlagenbetreiber mehr als 30 % Eigenverbrauch, gibt es eine höhere Vergütung für diesen Anteil des Solarstroms, als für den unter 30 %. (mehr…)

„Schutzzölle lassen sich nicht gegen die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten durchsetzen“

Udo MoehrstedtStatement von Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG, zu den aktuellen Diskussionen um Schutzzölle für Solarmodule:

 

„Der Widerstand aus 18 Mitgliedsstaaten der EU ist ein Hoffnungsschimmer für die deutsche Solarwirtschaft. Handelskommissar Karel de Gucht muss jetzt einlenken und auf die vorläufigen Zölle verzichten. Sie wären nur ein Papiertiger, denn endgültige Zölle sind gegen die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten nicht durchzusetzen. Auch inhaltlich wären die vorläufigen Schutzzölle falsch. Sie würden den Markt verwüsten und damit zuallererst den Modulherstellern und dann dem Rest der Solarwirtschaft – dem Maschinenbau, dem Handwerk und dem Handel – schaden. Besonderer Dank gebührt der Bundesregierung. Bundeskanzlerin Merkel und Bundeswirtschaftsminister Rösler haben mit ihrem ‚Nein‘ zu den vorläufigen Zöllen im Interesse der Solarwirtschaft und ganz besonders des mittelständischen Solarhandwerks gehandelt.“